Franchising „quo vadis“ - Zukunftsmodell kooperative Arbeitsteilung

Im Zeitalter der Digitalisierung steht die Welt im Wandel. Die Herausforderungen können Franchisepartner aufgrund einer kooperativen Arbeitsteilung meistern.

Eine Franchisepartnerschaft zeichnet sich durch eine klare Arbeitsteilung mit Schnittstellen aus. Der Franchisenehmer hat sich hauptsächlich um sein Profit-Center zu kümmern. Die regionale Marktbearbeitung und die Akquisition von Neukunden, respektive Betreuung von bestehenden Kunden stehen dabei im Vordergrund. Der Franchisegeber kümmert sich um das Wachstum und die Weiterentwicklung seines Systems.

Unterstützung des Profit Centers mit so genannten „Pool-Effekten“ durch den Franchisegeber

Der Franchisegeber zentralisiert Aufgaben, die nicht alle Franchisenehmer für sich alleine ausführen sollen. Das spart Kosten. Oftmals wird hierbei an den zentralen Einkauf von Produkten und Werbung gedacht, wobei die Franchisenehmer von den ausgehandelten Preisen einen Wettbewerbsvorteil erhalten, den sie alleine nicht hätten. Im Internet- und Social Media Zeitalter geht diese Aufgabe viel weiter. Mit einem gemeinsamen Website-, Facebook- und Twitterauftritt können Kräfte gebündelt werden.

Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Systems durch den Franchisenehmer

Auch wenn der Franchisegeber oftmals einen Pilotbetrieb hat, profitiert er von den Erfahrungen vom „Point of Sale“ seiner Franchisenehmer. Sie wissen nicht nur, wo gerade unmittelbar der Schuh drückt, sondern bekommen Kundenbedürfnisse und Trends oftmals schneller mit, wie der Franchisegeber. Diese Neuerungen werden dann im Pilotbetrieb des Franchisegebers getestet.

Schnittstelle Franchisebeirat

Arbeitet der Franchisebeirat und Systemzentrale konstruktiv zusammen, überprüfen sie von Zeit zu Zeit, ob diese Schnittstellen funktionieren und ob sie auf dem neuesten Stand sind. Der Franchisenehmer erhöht durch die „Pool-Effekte“ seinen Profit und der Franchisegeber durch die Weiterentwicklung seine Attraktivität für neue Partner.

 

Reto Zumbühl ist Präsident des Schweizer Franchise Verbands, und Geschäftsführer der ParaMediForm AG, Lenzburg.

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